07.02.2012 Nerd Nite Berlin #10

Solon Lutz: Bäng – Boom – Bäng: Pyrotechnik – Voodoo oder Wissenschaft?

Von Honig & Salpeter bis zu hochfrequenzdichtem Fasernebel. Die Geschichte der Pyrotechnik ist eine Geschichte voller Irrtümer und Todesopfer. Wir werfen einen Blick in die Vergangenheit, in die Zukunft, auf die Chemie dahinter, die Technik darin und die Anwendungsgebiete in unserer modernen Welt. Außerdem beschäftigen wir uns noch damit, warum in Filmen immer alles anders ist als im richtigen Leben und man nicht aus Kaugummi und Abflußreiniger Sprengstoff herstellen kann.

Solon Lutz baute in der 9. Klasse seinen ersten elektrisch gezündeten Sprengkörper. Da Bombenbau trivial und nicht anspruchsvoll ist, wandte er sich als weiterem illegalen Hobby dem wesentlich publikumstauglicheren Feuerwerk zu. Heute kreiert seine Firma ‘pyro.labs berlin’ nette Dinge für Filme und andere Gelegenheiten. Nebenbei schreibt er außerdem seit 1996 an den deutschen Pyrotechnik-FAQ.

Max Yang: Deutschland gegen England – heute: Bahnverkehr

Die britischen Eisenbahnen gelten seit einer Unfallserie vor 10 Jahren vor allem im Ausland als notorisch unzuverlässig. Aber auch die S-Bahn Berlin hat sich in den letzten zwei Jahren nicht mit Ruhm bekleckert. Getreu dem Motto “Unter den Blinden ist der Einäugige König” wollen wir daher die Vor- und Nachteile beider Bahnsysteme analysieren und uns die Frage stellen, ob Deutschland sogar von Großbritannien lernen kann. Natürlich darf der Praxisbezug nicht fehlen: Wir schauen uns die Tarifsysteme an, damit ihr hier in Deutschland oder auch bei der nächsten UK-Reise für wenig Geld viel reisen könnt.

Max Yang hat während eines Auslandsstudiums die britische Lebensart schätzen gelernt. Er studiert Jura an der Freien Universität Berlin und fährt eigentlich sehr gerne Bahn, aber seitdem jede Sitzplatzreservierung vier Euro kostet, nicht mehr ganz so gerne…

Adam Fletcher: The Secrets Of My Failure

This talk looks at the cultural stigma surrounding failure. With Berlin booming as the startup city of Europe, we’re a city of ideas and dreamers. A very small number of our ideas will be good, most will be bad, implausible, stupid or all three. Yet we’ll spend far longer analysing every minutia of the successes, than chewing over any reoccurring themes in the bad. Is there not more to learn in failure? As a society we are obsessed with success, and dissecting peoples “secrets of success”, while rushing to quickly bury under the stairs any record of our failures. Lets look at why and imagine a world where we spent as much time dissecting failure as we do glorifying success.

Adam Fletcher is an EntrepreNerd living in Berlin. He is the founder of the innovative mystery product service The Hipstery, which works tirelessly to liberate its customers from “the burden of choice”. Adam has been active in the areas of Crowdsourcing since 2005 when he published his dissertation on the community of Threadless. Prior to founding the Hipstery, Fletcher worked for Microsoft in the UK, Spreadshirt in Germany and Sprite Software in New Zealand.

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